Montag, 20. April 2009

Welcome ...

... to Newzealand!

So, nach einem fuer mich verhaeltnissmaessigen kurzen Flug, nur 3 h, bin ich also in Auckland gelandet. Jetzt bin ich wirklich am anderen Ende der Welt angekommen. Ca. 18.000 km weit weg von daheim. 18.000 km! Ich glaube soweit war noch nie Schoeffel zuvor weg von zuhause. :-)
Mir geht es uebrigens sehr gut! Denn Neuseeland hat sich gleich mal optimal mir praesentiert. Habe naemlich wahrscheinlich den besten ersten Eindruck bekommen, denn man sich als Gast nur wuenschen kann. Im Flugzeug noch, hatte ich naemlich noch keine Ahnung wie ich zu meiner YHA komme und am Flughafen hatte ich dann schon ein 'Taxi' und einen 'Guide'. :-)
Dave sass im selben Flugzeug wie ich und wir kammen waehrend der Passkontrolle ins Gespraech und da meinte er nur, "He, wenn du willst nehm ich dich mit in die Stadt. Werde naemlich abgeholt." Klar hab ich zugesagt. Und auf dem Weg zum Hostel haben wir dann noch am "One Tree Hill", wo es seit 2000 keinen Baum mehr gibt, angehalten, von wo wir einen wunderschoene Aussicht auf ganz Auckland hatten. Echt cool!
Auckland selbst ist schon ziemlich cool, natuerlich nicht im Vergleich zu Sydney, aber wer oder was ist das schon!?
Bin also zu Fuss ein bissel durch die Stadt gestapft und hab mir unteranderm den Hafen angeschaut. Denn Auckland ist bekannt fuers Segeln. Und ja, da waren schon einige nette Dinger dabei. :-)
Ein absolutes Highlight war der Mt. Eden. Was ein erloschener Vulkan, wie so ziemlich alle Berge hier in NZ, ist. Das Besondfere ist aber der tiefe Krater, in den man hinuterlaufen kann. Wahnsinn, sowas hab ich noch nie geshen!
Ach ja, seit dem 2. Tag hier hab ich nun mein Campervan. Und am Anfang hatte ich echt bammel vorm Linksfahren, doch so schwer ist das gar nicht. Vor allem weils ja jeder hier macht. Ich also auch! :-)
Ok, seit gut 4 Tagen cruise ich also nun schon die Westkueste hinunter. Von einem Surfspot zum naechsten. Und keiner ist gleich.
Noch klappt es leider noch nicht soo gut, denn ich muss mich erstmal an das neue Board gewoehnen, denn achu jedes Board ist anders, aber ich muss vor allem auch in Form kommen. Denn das Daddeln ist ganz schoen anstrengend und muskelkatererzeugend. Egal, da muss ich durch!
Ausserdem entschuldigt das ganze Drumherum um das Surfen fuer alles. Denn ich erleb hier wunderschoene Sonnenuntergaenge, bei denen das Meer nur so funkelt und der Himmel in etlichen Farben leuchtet. Kann von meinem Surfboard aus einen riesigen Vulkan sehen. Aber das schoenste ist der Regenbogen, der sich hin und wieder hinter einer sich brechenden Welle bildet. Einfach nur atemberaubend schoen und mit Worten so nicht festzuhalten. Schade dass ihr das nicht mit mir erleben koennt!
Genug geschwaermt! Der Highway 45, auch Surf Highway genannt, ruft! :-)

Ach ja, bei all dem Schwaermen hab ich fast vergessen euch zu sagen, wie sehr ich euch um den Fruehling beneide. Tut mir also einen Gefallen und geht raus und geniesst ihn fuer mich mit. Danke!

Dienstag, 14. April 2009

Sydney ...

... was fuer eine Stadt!

Um euch nicht weiter unnoetig auf die Folter zu spannen, "Ja, ich bin sicher und gesund in Sydney gelandet und mir geht es wohler denn je!"

Gut, damit waere das Wichtigste schon mal geklaert und ich kann euch meine neue Lieblingsstadt, sorry Barcelona, vorstellen: Sydney!
Sie hat sich mir zwar die ersten Tage mit Wolken und Regen vorgestellt, aber im Nachhinein werte ich das als ein Zeichen von Charakter. :-)
Und klar, hier ist wirklich so ziemlich alles anderes als in Thailand. Vor allem die Unterkuenfte, das Essen, die Kultur, ... Musste mich erst mal an das Schlafen mit anderen im Zimmer, das fuer sich selbst kochen und natuerlich an die Preise gewoehnen. Aber mittlerweile ist auch das kein Problem mehr, denn hier ist es eigentlich wie daheim in Europa, nur eben am anderen Ende der Welt!
Die ersten Tage ich mitten in Sydney verbracht, nicht weit von so ziemlich allen grossen Sehenswuerdigkeiten der Stadt. Wobei die Jugendherberge (YHA) , in der ich geschlafen hab, schon eine Sehenswuerdigkeit fuer sich war. Sie ist naemlich ein altes umgebautes Bahndepot und geschlafen wird stilech in einem Zugwagon. Echt cool!
Aber klar, das "Sydney Opera House" und die "Harbour Bridge" sind min. genauso schoen. :-) Auf diese Ansicht, die bisher nur von Postkarten kannte, hab ich mich so sehr gefreut und wurde nicht enttaeuscht. Der pure Wahnsinn und sehr beeindruckend. Ab diesem Moment hatte ich voll ganz das Gefuehl in Sydney und Australien angekommen zu sein. Einfach nur schoen! Genauso wie der "Royal Botanic Garden" geleich neben an. Ein riesiger richtig schoen angelegter Park, der gerade nur dazu einlaedt um im Grass zu liegen und zu relaxen, Kakadus zu beobachten und und und ... Was ich natuerlich auch gemacht hab. :-)
Generell, Sydney ist voll von Parks und Gruenflaechen, was ich sehr schaetze und schoen finde. Denn es geht eben nichts ueber eine Verschnaufspause im Gruenen waehrend eines ausgepaegten Stadt-Erkundungs-Bummel. Gekauft wurde bisher aber noch nichts. Nur das Wichtigste, Lebensmittel und ein Surfboard. :-)
In der zweiten Woche bin ich naemlich nach Collaroy, eine noerdliche Vorstadt von Sydney, gezogen. Sie hatte mich naemlich mit ihren Wellen gelockt und ich bin ihr gefolgt. Leider wurden die Wellen von Tag zu Tag kleiner und konnte mit meinem Board (6'5 Shortboard) leider nicht mehr viele Wellen bekommen. :-(
Egal, ich hatte auch so eine coole Zeit dort. Denn Karfreitag am Meer war fuer mich auch neu und min. genauso schoen als wandern. Obwohl ich zugeben muss, dass ich das irgendwie vermisst hab. Geht halt nicht ueber Familientraditionen!
Ueber Ostersonntag und -Montag war ich dann wieder zurueck in Sydney Central und in der naechsten wahnsinns YHA, das mit seinen7 Stockwerken eher einem Sterne-Hotel gleicht, als einer Jugendherberge. Also, da koennen unsere Herbergen daheim sich echt mal ne Scheibe abschneiden. Echt krass!
Gut, was hab ich sonst noch so gesehen und erlebt???
Klar, ich war natuerlich auch an den zwei wohl bekanntesten Straenden Sydneys. Bondi und Manly Beach. Echt der Hammer sag ich euch. Kamm mir vor wie an der Copacabana. Wie immer man sich da auch fuehlt, aber so stell ich mir das eben vor. :-)
Vor allem die Atmosphaere! Die Aussies lassen wirklich nichts aus, wenns darum geht Spor zu treiben. Wenn sie nicht gerade surfen, joggen oder Beachvolleyball spielen, dann spielen sie halt Rugby oder Aussie Rules Football.
Was, ihr kennt Aussie Rules Football nicht??? :-) Ein echt cooles spiel sag ich euch. Macht echt Laune zuzuschauen. Fuer mich sieht es wie eine Kombination aus Fussball und Rugby aus. Echt geil! Am besten ihr schaut euch das mal selbst an! http://http//www.youtube.com/watch?v=xIOvSv9Q1Gk
Und, wie findet ihr es?
Hm, mehr faellt mir gerade nicht ein. Morgen geht es uebrigens fuer knapp vier Wochen nach Neuseeland, wo ich mir bereits einen Campervan gemietet hab und die Nordinsel unsicher mach und mich auf die Suche nach Wellen und Spurern von Frodo und Co. begeben werde.

Also, hoffe ihr hatten alle ein sehr schoenes Osternfest und wie gsagt, dass naechste mal kommen die Gruesse dann aus NZ!

Sonntag, 5. April 2009

In der letzten Woche ...

... wurde erst relaxed und dann geshoppt

Ja, so langsam neigte sich mein Thailand Stop zu Ende. Nur noch knapp über eine Woche hatte ich Zeit und da wollte ich noch mal was machen, was mir am Besten gefällt. Aber was? Naja, eigentlich viel mir die Entscheidung ziemlich leicht. So kam es dann, dass ich noch mal für 5 Nächte zu meinem Traumstrand auf Ko Chang (dem ersten Ko Chang) gefahren bin und mich dort einem ¨Schlafen-essen-Strand/Meer-essen-Haengematte-essen-schlafen-Rhythmus¨ hingegeben hab. Herrlich! Kann ich nur weiterempfehlen. :-)
Und was auch wieder sehr schön war, waren die Bekanntschaften, die ich dort wieder gemacht habe. Siarah (Engl.), der ich erst mal erklären musste, was Handball ist und Fancis (Aus.), der mich gleich mal eingeladen hat bei ihm vorbeizuschauen, wenn ich in Down Under bin. Wir hatten echt ne cool Zeit zusammen. Ach ja, Siarah hat mir dann noch versucht die Cricket-Regeln zu erklären, aber ich glaub um diese Spiel zu verstehen oder gar zu mögen, muss man britische Wurzeln haben. Und das hab ich nicht! So hab ich weiterhin keinen Schimmer von diesem Spiel. :-)
Völlig erholt und entspannt gings dann für die letzten drei Tage zurück nach Bangkok. Denn es war die Zeit gekommen, nicht nur um weiter zu reisen, sondern auch zu shoppen. Was ich natürlich auch mehr als ausgiebig gemacht hab. Siam Center, MBK Center und Weekend Market, nur um einige Stationen meines Shoppingwahns zu nennen.
So kam es dann das ich am letzten Tag ein 7,5 kg Packet auf die lange (3 Monate) Heimreise geschickt hab. Und wehe es kommt nicht an. Soll ja vorkommen!
Aber ich hab natürlich nicht nur geshoppt in den letzten Tagen, nein, ich hab auch sehr, sehr viel gegessen. Denn so schnell wird ich wohl nicht mehr in den Genuss von so gutem und günstigem Essen zu kommen. Ach, ich vermiss es jetzt schon!
Und dann war es soweit, der Tag der Abreise war gekommen und ich muss sagen, es war auch gut so. Denn ich brauchte eine Veränderung und ich freute mich schon so sehr auf Australien und Neuseeland und das Surfen. Doch was ich noch mal am letzten Tag in Thailand erlebt hab, das hatte ich so noch nie gesehen. Denn es fing plötzlich an zu regen und hörte auch nicht mehr so schnell auf. Und es regnete was nur runterkommen konnte. Nach cirka 2 war der Spuck dann vorbei, doch er hinterlies überschwemmte Strassen und macht aus Fußgängerzonen Flüsse. Wahnsinn und eklig! Denn es hat schon ziemlich gestunken und in der Brühe ist so allerhand rumgeschwommen. Bäh!!!!!
Naja, Gott sei Dank bin ich aber sicher und pünktlich am Flughafen angekommen. Und auch dort verlief alles reibungslos. Als ich dann auf meinem Platz im Flugzeug saß hab ich mich dann noch mal innerlich von Thailand verabschiedet. Hatte wirklich eine wunderschöne und unvergessliche Zeit mit vielen netten und interessanten Menschen.
So darfs weitergehen! Dann aber in OZ und NZ. :-)

Zwischen Chiang Mai und Bangkok ...

... gibt es Ruinen, Affen und den besten Pancake!

So, nach langer Ueberlegung und einigen Zeichen hab ich mich dazu entschieden Laos doch auszulassn und lieber schoen langsam zurück nach Bangkok zu pendeln. Irgendwie hat mich die Vorstellung zwei Tage in einem Boot den Mekong, auch wenn es mir noch so viele Traveler empfohlen haben; abgeschreckt nach Laos zu fahren.
Vielleicht hab ich was verpasst, vielleicht aber auch nicht. Denn wenn ich was gelernt hab auf meiner bisherigen Reise, dann das es immer verschiedene Sichtweisen gibt und jeder das erlebte verschieden aufnimmt und dementsprechend auch weitergibt. Deshalb ist es fuer mich wichtiger meine eigene Erfahrungen zu machen und nicht allzu sehr auf die Erzaehlungen anderer zu geben. Ich denke, dass ich so am besten fahre. Und dass heisst in diesem Fall:
2 Tage Boot + Timo = Nein, Danke!
Und ich bereue meine Entscheidung nicht, denn so konnte ich mir in Sukhothai die Wiege Thailands anschauen. Der historische Park ist wirklich sehr schoen. Die alten Tempelruinen wurden aufwendig restauriert und eine wunderschoener Park mit Seen angelegt. Er laedt also gerade dazu ein um mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Was ich mit Fleur (was wie ich finde ein sehr schoener Name ist, aber das nur so nebenbei), einer netten Holländerin, auch gleich gemacht haben, bis es dann anfing wie aus Kuebeln zu regnen. Zum Glueck hatten wir bis dahin schon alle grossen und wichtigen Tempel besichtigt, denn es hoert nicht mehr auf!
Am naechsten Tag ging es dann mit dem Bus weiter nach Ayutthaya, wo ich auf meiner Reise bereits gestoppt hab und wie ich jetzt weiss, den besten Pancake Thailands gibt. Und richtig, das war auch der Hauptgrund fuer meinen zweiten Besuch. Ach ja, und es lag eh auf meinem Weg nach Bangkok. Warum also nicht!?
Und es hat sich gelohnt. Pancake zum Abendessen und Fruehstueck hatte ich so auch noch nicht.
Nach dem leckeren Fruestueck gings dann weiter in Affenstadt Lopburi. Und die Stadt hat diesen Beinamen auch voellig zurecht. Denn in einem Teil der Stadt haben sich hunderte von Makaken breit gemacht und fuer sich beschlagnahmt. Bin mir vorgekommen wie im Dschungelbuch, nur dass ich leider King Loui nicht ausfindig machen konnte.
Es war wirklich lustig zu sehen, wie die Affen auf Stromleitungen saßen, sich um Futter stritten oder sich an Leute heranschlichen um ihnen ihre Brillen und essen zu klauen.
Zum Glueck war meine Muetze an meinem Rucksack festgemacht!
Nach nur 2 ½ Stunden gings dann auch schon weiter mit dem Zug nach Bangkok. Natuerlich wieder in der 3. Klasse. Drei Stunden ohne Sitzplatz. Aber he, das kann man ja fuer 1 Euro auch nicht erwarten, oder?

Samstag, 28. März 2009

Chiang Mai

... die Perle des Norden!
Und zweit groesste Stadt Thailands hat mir um es vorab schon mal zu sagen sehr gur gefallen. Hab mich dort richtig wohlgefuehlt, was man auch daran erkennt, dass ich dort eine knappe Woche verbracht hab. Was aber einem auch nicht sonderlich schwer faellt zwischen Nachtbazar, Altstadt, einem Irish Pub und meinem Buch.
Ach ja, und einem Kochkurs.
Eines meiner absoluten Highlights bisher auf meiner Reise. Ein ganzer Tag thailaendisches Essen kochen und anschliessend essen. Genau mein Ding! :-) Es hat riesig Spass gemacht, denn der Koch war hat uns nicht nur die thai. Kueche naehergebracht, sondern uns auch 1a unterhalten. Ein richtiger Entertainer! Hab also neben dem Kochen auch sehr viel gelacht. Was super war, war das wir mit 4 Teilnehmer eine kleine Gruppe waren und so der Koch fuer jeden einzelnen immer wieder super Tipps parat hatte. Freu mich wirklich schon sehr alles daheim mit dem Kochbuch, das wir bekommen haben, nachzukochen. Ihr koennt euch also schon mal freuen! Wobei es schwer wird, denn viele der frischen Zutaten werden wir wahrscheinlich so nicht zuhause bekommen. Aber wir werden ja sehen und schmecken tuts bestimmt trotzdem. Hoffe ich! :-)

Eine weiter Sehenswuerdigkeit war der riesige Nactbazar, der jeden abend ab 18 Uhr geoeffnet war. Hier kann man wirklich alles kaufen. Vor allem aber Textilien und Souveniers. Was ich natuerlich auch im grossen Stil gemacht hab. :-)
Vom shoppen ganz kaputt, hab ich mir gedacht, 'Mensch Timo, jetzt goennst dir mal was!'. Gedacht, getan! Eine einstuendige Fussmassage war genau das richtige fuer meine geschundene Beine. Und wenn ich daran denke, dass ich umgerecht nur 3,50 Euro gezahlt hab, koennte ich mich echt daran gewohnen. :-)

Hm, was hab ich noch so alles gemacht? Naja, eigentlich nicht wirklich viel. Hab die Zeit in Chiang Mai einfach nur genossen, mich erholt, viel gelessen und geschlafen. Und seit langer Zeit mal wieder Fussball geschaut. Vor allem am "Bed Battle Day", als ManU gegen Liverpool gespielt hat. Und weil die Thais so verrueckt nach englischem Fussball sind und vor allem nach den beiden Teams, wurde auf in einem "Beer Garden" das Spiel auf einer Grossleinwand puplic viewing like gezeigt. War schon lustig, wie die Thais bei solch einem Spiel mitfiebern. Und ich natuerlich auch! Ach ja, Liverpool hat uebrigens mit 1:4 gewonnen. Gott sei Dank! :-)

So, das war mein Chiang Mai. Kurz und knapp! :-)

Samstag, 14. März 2009

Sonne, Strand, Meer und mehr ...

... Teil 2

So, nun kommt also der 2. und auch schon der letzte Teil meiner 'Sonne, Strand, Meer und mehr'-Reihe. Es gibt also keine Triology zu bestaunen. Den, um es vorab schon mal zu sagen, die Straende fingen an zu langweilen. Ja, so unvorstellbar sich das anhoert, aber so wars!

Da half auch nicht, dass es an meinem erhoften Strand auf Phuket, Kata Yai, richtig schoene Wellen gab, denn dummerweise habe ich nicht einen Shop gefunden, der Surfboards verlieh. Mir blieb also nur der schoene Anblick der sich brechenden Wellen. Schoen, aber ebeb alles andere als befriedigend. Nein, es war sogar die Hoelle fuer jeden Surfer.
Ich habs hier also nur zwei Naechte ausgehalten und zog nach Ko Phi Phi weiter.

Eine wunderschoene, fast malerische kleine Insel zwischen Phuket und Krabi (Festland), auf der ich bereits zwei mal waehrend meiner ersten beiden Thailandurlaube war. Ich wusste also was mich erwartet. Doch leider musste ich feststellen, dass sich so einiges veraendert hat. Sie ist nicht mehr die selbe schoene, idylische Insel aus meinen Erinnerungen. Ueberall wo noch vor 3 Jahren freie Stellen waren, da gibt es jetzt eine Bar, ein Restaurant oder ein Bungalow.
Und auch die Preise hatten zugelegt. So musste ich fuer einen Bungalow, der nicht besonderes war und auch nicht direkt am Meer lag, 700 Baht bezahlen. Was noch billig war.
Aber genug der schlechten Seiten, denn ich hab auch schoene Dinge gesehen und erlebt. Wie z.B. der atemberaubende Blick auf die Ton Sai Bucht oder die kleine Tochterinsel Phi Phi Ley. Mit Worten nicht zu beschreiben. Am besten ihr schaut euch einfach die Bilder dazu an und geniesst es. Aber sehr beeindruckt hat mich auch die Fireshow abends am Strand. Wahnsinn was da manche Leute mit brennenden Staeben und Co. so alles anstellen koennen. Wuerd ich nie hinkriegen. Und bei meiner Angst vor Feuer schon gleich gar nicht.

Das hats aber auch nicht gherade rausgerissen und so kam es dass ich von Ko Phi Phi nach Ko Samui aufgebrochen bin.
Eigentlich wollte ich noch zwei Tage nach Krabi an den Raily Beach, doch wie gesagt, ich hatte so langsam aber sicher die Nase voll vom Sueden, den Inseln und Straenden.
Ko Samui liegt uebrigens auf der Ostseite Thailands im Golf. Es ging also nach Krabi mit dem Boot, von dort aus weiter mit dem Bus nach Surat Thani und schliesslich mit dem Nachtboot nach Ko Samui. Was alles auch gut geklappt hat. Und das Nacht boot war wirklich ein absolutes Highlight. So hatte ich mir das naemlich nicht vorgestellt. Dachte man sitzt hier wie in jedem anderen Boot auch in seinem Sitz und wartet bis man ankommt. Falsch gedacht. Denn jeder bekomm eine Matratze auf dem Boden zugewiesen auf der man schlafen konnte. So lagen wir dann alle schoen aufgereiht nebeneinander und schliefen. Und ich hab sehr gut geschlafen. :-)
Angekommen auf Ko Samui machte ich mich auf den Weg ein Guesthouse oder einen Bungalow am Lamai Beach zu bekommen und nach langer Suche hab ich dann schliesslich auch etwas gefunden. Nichts besonderes, aber ok. Denn laenger als eine Nacht wollte ich eh nicht bleiben. Ich war naemlich umzingelt von Rentnern, die hier die Wintermonate ueberbruecken und von prolligen Englaendern. Schlimm! Und auch der so angepriesene und wunderschoene Sandstrand halt nicht das, was Herr Loose (mein Reisefuehrer) versprach. Suedseefeeling? Wo???
Ich sah nur einen verbauten Touristenstrand ohne Flair. Nun hatte ich endgueltig genug vom Sueden. Ich wollte nur noch so weit wie moeglich weg von hier.
So kam es das ich kurzerhand Ko Tao, ein Taucherparadies, von meiner Liste strich ind mich auf den Weg machte, die fast nicht weiter weg sein konnte. Chiang Mai. Chiang Mai liegt naemlich hoch oben im Norden Thailand. Zwei volle Naechte verbrachte ich im Bus und dachte zwischenzeitlich, ich muesste erfrieren so kalt war es in den klimatisierten Bussen. Aber he, ich bin nun weit weg vom Sueden und mal schaun was mich hier so erwartet. Hab gehoert man kann hier auf riesigen Maerkten gut und guenstig shoppen.
Also los! :-)

Mittwoch, 4. März 2009

Sonne, Strand, Meer und mehr ...

... Teil 1

So meine Lieben daheim im noch immer kaltem Deutschland. Ich bin jetzt mittlerweile schon seit gut einer Woche im Sueden Thailands und bereits auf meiner dritten Insel. Und in den naechsten zwei Wochen sollen noch einige hinzukommen.

Begonnen hab ich das Insel-Hopping mit Ko Chang. So und jetzt denken einige aufmerksame Leser meines Blogs: "Hae? Schon wieder!? Da war er doch schon, oder?"
Tja, aber falsch gedacht. Denn es gibt zwei Ko Changs in Thailand. Das im Golf von Thailnd und das "andere" Ko Chang in der Andannensee. Also an der Westkueste und in der Naehe von Myamar.
Ko Chang ist eine schoene, kleine und idylische Insel, die mir mal abgesehen von der franzoesischen Flodder-Familie in meiner Bungalowanlage, sehr gut gefallen hat.
Schon auf dem Boot zur Insel hab ich ein ganz arg nettes und junges oesterreichisches Paearchen kennengelernt. Desiree und Stefan. Meine zwei bisherigen Lieblings-Storker. Und wie sich herausstellte fuer die naechsten Tage meine Reiseabschnittspartner. :-)
Nach 2 Naechten auf Ko Chang gings weiter auf die Nachbarinsel Ko Phayam. Ich hatte naemlich gehoert, dass es dort einen Strand mit Wellen geben soll. Surfbaren Wellen. :-)
Und ich wurde nicht enttaeuscht. Es gab ihn. Den Strand mit Wellen. Keine grosse, aber dafuer nice and clean! Traumhaft!
Ko Phayam hat mich damit schon ueberzeugt. Aber natuerlich war auch der Rest der Insel und der Strand wunderschoen. Vor allem der Sonnenuntergang am dritten und letzten Abend, war wohl der schoenste, den ich je gesehen habe!
Aber zurueck zu den Wellen.
Am ersten Tag war einfach nur zuschauen, geniessen und Bodysurfing angesagt. Doch am zweiten Tag war es dann soweit. Surfen in Thailand. Board geliehen und rein in die Wellen! :-)
Ich konnte es kaum glauben. Ich surfe in Thailand. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Deshalb war es wohl sooo schoen. Und vielleicht auch weil es das erste mal nur in Boardshort war. Ohne Neo. Ohne meinen geliebten kalten Atlantik. Ich weiss es nicht.
Leider war es viel zu schnell vorbei, aber die Wellen wurden durch die Flut eh kleiner. Und ausserdem war ich eh schon 'stoked'. Also was solls! :-)
Am Nachmittag trafen dann auch meine zwei Oestrreicher, die eine Nacht laenger auf Ko Chang geblieben waren, auf Ko Phayam ein. Und auch Stefan freute sich sehr ueber die Wellen. Denn er wollte unbedingt auch surfen lernen. Gesagt, getan. Am naechsten Morgen gab ich ihm eine kleine Surfstunde. Leider waren die Wellen kleiner als am Tag davor. Wir haben aber trotzdem ein paar gekriegt und Desiree hat vom Stand aus ein paar richtig schoene Fotos von uns gemacht. Und ausserdem glaube ich, dass es nicht das letzte mal war, dass ich mit Stefan surfen war. Oder?

An unserm letzten gemeinsamen Abend auf der Insel, erfuhren wir dann noch was thailaendische Lebensfreude bedeutet. Denn bei unserem Lieblingfamilienrestaurant fingen auf einmal alle an zu tanzen, singen und lachenEs war einfach nur schoen und fast schon familaer. Es super abend auf einer traumhaften Insel mit netten Menschen.
Am naechsten Tag mussten wir aber leider weiter. Nach Phang Nga. Zum James Bond Felsen. Leider wieder alleine. Denn meine zwei Storker verliessen mich in Richtung Ko Pha Ngan. :-(
Auf dem Weg nach Phang Nga ist dann etwas passiert, was ich seit ueber fuenf Wochen nicht mehr erlebt habe. Es regnete! Und wie. Aber man versicherte mir, dass es das nur Nachmittags oder abende tun wuerde. Gut. Denn am naechsten morgen wollte ich naemlich eine Bootsrundfahrt machen. Und tatsaechlich, es waren zwar Wolken am Himmel, aber kein Regen in Sicht, der die Rundfahrt stoeren koennte. Das besondere an der Bucht waren die hohem Kalksteinfelsen, die ueberall mitten im Meer waren. Es war schon sehr faszinierend. Doch mit der Dauer auch zugegeben etwas langweilig. So war ich froh als ich nach dem Hoehepunkt, dem James Bond Felsen, wieder aus dem Boot steigen konnte.
Ach ja, warum der James Bond Felsen so heisst, wie er heisst, weiss ich nicht wirklich. Anscheinend muss er mal in einem Film vorgekommen sein. Bin mir aber nicht sicher.
So, und seit heute bin ich nun auf Phuket. Am Karon Beach. Und ich habe das Gefuehl in einer skandinavischen Kolonie gelandet zu sein. Ueberall sind unsere Freunde aus dem Norden. Sogar die Restaurants werben auf schwedisch und Co. :-)
Bin aber schon auf morgen gespannt, denn ich habe gehoert, dass man am Nachbarstrand surfen kann. Und ja, nur deshalb bin ich hier, oder dachtet ihr wirklich ich tu mir die Insel sonst an!? Nein, oder???