Samstag, 28. März 2009

Chiang Mai

... die Perle des Norden!
Und zweit groesste Stadt Thailands hat mir um es vorab schon mal zu sagen sehr gur gefallen. Hab mich dort richtig wohlgefuehlt, was man auch daran erkennt, dass ich dort eine knappe Woche verbracht hab. Was aber einem auch nicht sonderlich schwer faellt zwischen Nachtbazar, Altstadt, einem Irish Pub und meinem Buch.
Ach ja, und einem Kochkurs.
Eines meiner absoluten Highlights bisher auf meiner Reise. Ein ganzer Tag thailaendisches Essen kochen und anschliessend essen. Genau mein Ding! :-) Es hat riesig Spass gemacht, denn der Koch war hat uns nicht nur die thai. Kueche naehergebracht, sondern uns auch 1a unterhalten. Ein richtiger Entertainer! Hab also neben dem Kochen auch sehr viel gelacht. Was super war, war das wir mit 4 Teilnehmer eine kleine Gruppe waren und so der Koch fuer jeden einzelnen immer wieder super Tipps parat hatte. Freu mich wirklich schon sehr alles daheim mit dem Kochbuch, das wir bekommen haben, nachzukochen. Ihr koennt euch also schon mal freuen! Wobei es schwer wird, denn viele der frischen Zutaten werden wir wahrscheinlich so nicht zuhause bekommen. Aber wir werden ja sehen und schmecken tuts bestimmt trotzdem. Hoffe ich! :-)

Eine weiter Sehenswuerdigkeit war der riesige Nactbazar, der jeden abend ab 18 Uhr geoeffnet war. Hier kann man wirklich alles kaufen. Vor allem aber Textilien und Souveniers. Was ich natuerlich auch im grossen Stil gemacht hab. :-)
Vom shoppen ganz kaputt, hab ich mir gedacht, 'Mensch Timo, jetzt goennst dir mal was!'. Gedacht, getan! Eine einstuendige Fussmassage war genau das richtige fuer meine geschundene Beine. Und wenn ich daran denke, dass ich umgerecht nur 3,50 Euro gezahlt hab, koennte ich mich echt daran gewohnen. :-)

Hm, was hab ich noch so alles gemacht? Naja, eigentlich nicht wirklich viel. Hab die Zeit in Chiang Mai einfach nur genossen, mich erholt, viel gelessen und geschlafen. Und seit langer Zeit mal wieder Fussball geschaut. Vor allem am "Bed Battle Day", als ManU gegen Liverpool gespielt hat. Und weil die Thais so verrueckt nach englischem Fussball sind und vor allem nach den beiden Teams, wurde auf in einem "Beer Garden" das Spiel auf einer Grossleinwand puplic viewing like gezeigt. War schon lustig, wie die Thais bei solch einem Spiel mitfiebern. Und ich natuerlich auch! Ach ja, Liverpool hat uebrigens mit 1:4 gewonnen. Gott sei Dank! :-)

So, das war mein Chiang Mai. Kurz und knapp! :-)

Samstag, 14. März 2009

Sonne, Strand, Meer und mehr ...

... Teil 2

So, nun kommt also der 2. und auch schon der letzte Teil meiner 'Sonne, Strand, Meer und mehr'-Reihe. Es gibt also keine Triology zu bestaunen. Den, um es vorab schon mal zu sagen, die Straende fingen an zu langweilen. Ja, so unvorstellbar sich das anhoert, aber so wars!

Da half auch nicht, dass es an meinem erhoften Strand auf Phuket, Kata Yai, richtig schoene Wellen gab, denn dummerweise habe ich nicht einen Shop gefunden, der Surfboards verlieh. Mir blieb also nur der schoene Anblick der sich brechenden Wellen. Schoen, aber ebeb alles andere als befriedigend. Nein, es war sogar die Hoelle fuer jeden Surfer.
Ich habs hier also nur zwei Naechte ausgehalten und zog nach Ko Phi Phi weiter.

Eine wunderschoene, fast malerische kleine Insel zwischen Phuket und Krabi (Festland), auf der ich bereits zwei mal waehrend meiner ersten beiden Thailandurlaube war. Ich wusste also was mich erwartet. Doch leider musste ich feststellen, dass sich so einiges veraendert hat. Sie ist nicht mehr die selbe schoene, idylische Insel aus meinen Erinnerungen. Ueberall wo noch vor 3 Jahren freie Stellen waren, da gibt es jetzt eine Bar, ein Restaurant oder ein Bungalow.
Und auch die Preise hatten zugelegt. So musste ich fuer einen Bungalow, der nicht besonderes war und auch nicht direkt am Meer lag, 700 Baht bezahlen. Was noch billig war.
Aber genug der schlechten Seiten, denn ich hab auch schoene Dinge gesehen und erlebt. Wie z.B. der atemberaubende Blick auf die Ton Sai Bucht oder die kleine Tochterinsel Phi Phi Ley. Mit Worten nicht zu beschreiben. Am besten ihr schaut euch einfach die Bilder dazu an und geniesst es. Aber sehr beeindruckt hat mich auch die Fireshow abends am Strand. Wahnsinn was da manche Leute mit brennenden Staeben und Co. so alles anstellen koennen. Wuerd ich nie hinkriegen. Und bei meiner Angst vor Feuer schon gleich gar nicht.

Das hats aber auch nicht gherade rausgerissen und so kam es dass ich von Ko Phi Phi nach Ko Samui aufgebrochen bin.
Eigentlich wollte ich noch zwei Tage nach Krabi an den Raily Beach, doch wie gesagt, ich hatte so langsam aber sicher die Nase voll vom Sueden, den Inseln und Straenden.
Ko Samui liegt uebrigens auf der Ostseite Thailands im Golf. Es ging also nach Krabi mit dem Boot, von dort aus weiter mit dem Bus nach Surat Thani und schliesslich mit dem Nachtboot nach Ko Samui. Was alles auch gut geklappt hat. Und das Nacht boot war wirklich ein absolutes Highlight. So hatte ich mir das naemlich nicht vorgestellt. Dachte man sitzt hier wie in jedem anderen Boot auch in seinem Sitz und wartet bis man ankommt. Falsch gedacht. Denn jeder bekomm eine Matratze auf dem Boden zugewiesen auf der man schlafen konnte. So lagen wir dann alle schoen aufgereiht nebeneinander und schliefen. Und ich hab sehr gut geschlafen. :-)
Angekommen auf Ko Samui machte ich mich auf den Weg ein Guesthouse oder einen Bungalow am Lamai Beach zu bekommen und nach langer Suche hab ich dann schliesslich auch etwas gefunden. Nichts besonderes, aber ok. Denn laenger als eine Nacht wollte ich eh nicht bleiben. Ich war naemlich umzingelt von Rentnern, die hier die Wintermonate ueberbruecken und von prolligen Englaendern. Schlimm! Und auch der so angepriesene und wunderschoene Sandstrand halt nicht das, was Herr Loose (mein Reisefuehrer) versprach. Suedseefeeling? Wo???
Ich sah nur einen verbauten Touristenstrand ohne Flair. Nun hatte ich endgueltig genug vom Sueden. Ich wollte nur noch so weit wie moeglich weg von hier.
So kam es das ich kurzerhand Ko Tao, ein Taucherparadies, von meiner Liste strich ind mich auf den Weg machte, die fast nicht weiter weg sein konnte. Chiang Mai. Chiang Mai liegt naemlich hoch oben im Norden Thailand. Zwei volle Naechte verbrachte ich im Bus und dachte zwischenzeitlich, ich muesste erfrieren so kalt war es in den klimatisierten Bussen. Aber he, ich bin nun weit weg vom Sueden und mal schaun was mich hier so erwartet. Hab gehoert man kann hier auf riesigen Maerkten gut und guenstig shoppen.
Also los! :-)

Mittwoch, 4. März 2009

Sonne, Strand, Meer und mehr ...

... Teil 1

So meine Lieben daheim im noch immer kaltem Deutschland. Ich bin jetzt mittlerweile schon seit gut einer Woche im Sueden Thailands und bereits auf meiner dritten Insel. Und in den naechsten zwei Wochen sollen noch einige hinzukommen.

Begonnen hab ich das Insel-Hopping mit Ko Chang. So und jetzt denken einige aufmerksame Leser meines Blogs: "Hae? Schon wieder!? Da war er doch schon, oder?"
Tja, aber falsch gedacht. Denn es gibt zwei Ko Changs in Thailand. Das im Golf von Thailnd und das "andere" Ko Chang in der Andannensee. Also an der Westkueste und in der Naehe von Myamar.
Ko Chang ist eine schoene, kleine und idylische Insel, die mir mal abgesehen von der franzoesischen Flodder-Familie in meiner Bungalowanlage, sehr gut gefallen hat.
Schon auf dem Boot zur Insel hab ich ein ganz arg nettes und junges oesterreichisches Paearchen kennengelernt. Desiree und Stefan. Meine zwei bisherigen Lieblings-Storker. Und wie sich herausstellte fuer die naechsten Tage meine Reiseabschnittspartner. :-)
Nach 2 Naechten auf Ko Chang gings weiter auf die Nachbarinsel Ko Phayam. Ich hatte naemlich gehoert, dass es dort einen Strand mit Wellen geben soll. Surfbaren Wellen. :-)
Und ich wurde nicht enttaeuscht. Es gab ihn. Den Strand mit Wellen. Keine grosse, aber dafuer nice and clean! Traumhaft!
Ko Phayam hat mich damit schon ueberzeugt. Aber natuerlich war auch der Rest der Insel und der Strand wunderschoen. Vor allem der Sonnenuntergang am dritten und letzten Abend, war wohl der schoenste, den ich je gesehen habe!
Aber zurueck zu den Wellen.
Am ersten Tag war einfach nur zuschauen, geniessen und Bodysurfing angesagt. Doch am zweiten Tag war es dann soweit. Surfen in Thailand. Board geliehen und rein in die Wellen! :-)
Ich konnte es kaum glauben. Ich surfe in Thailand. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Deshalb war es wohl sooo schoen. Und vielleicht auch weil es das erste mal nur in Boardshort war. Ohne Neo. Ohne meinen geliebten kalten Atlantik. Ich weiss es nicht.
Leider war es viel zu schnell vorbei, aber die Wellen wurden durch die Flut eh kleiner. Und ausserdem war ich eh schon 'stoked'. Also was solls! :-)
Am Nachmittag trafen dann auch meine zwei Oestrreicher, die eine Nacht laenger auf Ko Chang geblieben waren, auf Ko Phayam ein. Und auch Stefan freute sich sehr ueber die Wellen. Denn er wollte unbedingt auch surfen lernen. Gesagt, getan. Am naechsten Morgen gab ich ihm eine kleine Surfstunde. Leider waren die Wellen kleiner als am Tag davor. Wir haben aber trotzdem ein paar gekriegt und Desiree hat vom Stand aus ein paar richtig schoene Fotos von uns gemacht. Und ausserdem glaube ich, dass es nicht das letzte mal war, dass ich mit Stefan surfen war. Oder?

An unserm letzten gemeinsamen Abend auf der Insel, erfuhren wir dann noch was thailaendische Lebensfreude bedeutet. Denn bei unserem Lieblingfamilienrestaurant fingen auf einmal alle an zu tanzen, singen und lachenEs war einfach nur schoen und fast schon familaer. Es super abend auf einer traumhaften Insel mit netten Menschen.
Am naechsten Tag mussten wir aber leider weiter. Nach Phang Nga. Zum James Bond Felsen. Leider wieder alleine. Denn meine zwei Storker verliessen mich in Richtung Ko Pha Ngan. :-(
Auf dem Weg nach Phang Nga ist dann etwas passiert, was ich seit ueber fuenf Wochen nicht mehr erlebt habe. Es regnete! Und wie. Aber man versicherte mir, dass es das nur Nachmittags oder abende tun wuerde. Gut. Denn am naechsten morgen wollte ich naemlich eine Bootsrundfahrt machen. Und tatsaechlich, es waren zwar Wolken am Himmel, aber kein Regen in Sicht, der die Rundfahrt stoeren koennte. Das besondere an der Bucht waren die hohem Kalksteinfelsen, die ueberall mitten im Meer waren. Es war schon sehr faszinierend. Doch mit der Dauer auch zugegeben etwas langweilig. So war ich froh als ich nach dem Hoehepunkt, dem James Bond Felsen, wieder aus dem Boot steigen konnte.
Ach ja, warum der James Bond Felsen so heisst, wie er heisst, weiss ich nicht wirklich. Anscheinend muss er mal in einem Film vorgekommen sein. Bin mir aber nicht sicher.
So, und seit heute bin ich nun auf Phuket. Am Karon Beach. Und ich habe das Gefuehl in einer skandinavischen Kolonie gelandet zu sein. Ueberall sind unsere Freunde aus dem Norden. Sogar die Restaurants werben auf schwedisch und Co. :-)
Bin aber schon auf morgen gespannt, denn ich habe gehoert, dass man am Nachbarstrand surfen kann. Und ja, nur deshalb bin ich hier, oder dachtet ihr wirklich ich tu mir die Insel sonst an!? Nein, oder???

Montag, 23. Februar 2009

Ups and downs ...

... in Kambodscha.

Ja, die Ueberschrift passt ganz gut. Ich war genau eine Woche in Kambodscha und hab so einiges erlebt, gesehen und gelernt. Es war also gut, dass der Akku voll war.
Von Ko Chang gings also erstmal in die kambodschianische Kuestenstadt Sihanoukville. Aber ganz so einfach ging das nicht, denn erstmal musste ich ueber die Grenze, ein Visum besorgen und nach einem neuen Bus schauen. Da hab ich dann ganz schnell gemerkt, dass ich nicht mehr in Thailand war. Alles war bisschen teurer, komlizierter und was mich ein wenig eingeschuechtert hat, die Menschen waren nicht mehr allzu freundlich. Ich hatte das Gefuehl, dass sie nur mein Geld und wirklich nur das, haben wollten. Ach ja, und das waren hier US$. Man bezahlt in Kambodscha so gut wie alles mit US$ und nicht in der eigentlichen Waehrung, den Khmer Riel. So viel dazu.

Nach einigem Hin und Her hab ich dann abends doch nioch mein Ziel, Sihanoukville, erreicht. Und es hat mir nicht gut gefallen. Es gab zwar einen grossen und auch relativ schoenen Starnd, aber nach meinem Traumstrand von Ko Chang, war der nur ein Strand wie jeder andere. Also absolut nichts besonderes. Kam mir vor wie an einem ueberfuellten europ. Strand und das war nicht das, was ich wollte.
Deshalb bin ich nach nur einer Nacht schon weiter in Richtung Hauptstadt. Phnom Penh. Auf der Busfahrt dorthin hab ich dann gemerkt, wie schoen Kambodscha eigentlich ist. Viel Gruen, Landschaften durchzogen von Flussen. Wirklich malerisch. Und ueberall spielten Kinder Volleyball. Richtig, Volleyball und nicht wie ueberall Fussball. Fand ich irgendwie cool!
Die naechsten 2 Tage verbrachte ich in Phnom Penh. Dort habe ich gemerkt, dass ich ueberhaupt gar nichts ueber die Geschichte des Landes weiss, welches ich gerade bereise. Aber das sollte sich aendern.
Erstmal der Teil, der mich gefreut hat: Kamodscha war frueher eine franz. Kolonie. Was daran
so toll ist, naja, man konnte ueberall Baguette bekommen. Was im vergleich zu Toast ein Traum ist! :-)
Aber jetzt kommt der Teil, der mich wirklich bewegt, nein, geschockt hat. Denn vor nicht mal 30 Jahre hat hier ein militaer Regime, die Khmer Rouge, fuer 5 Jahre da gesamte Land in angst und schrecken gefuehrt. Fast 2 Mio. Menschen mussten in dieser Zeit sterben, nur weil die Khmer Rouge mit ihnrem Anfuehrer Pol Pot der Meinung waren, das die Armut im Land die Folge aus Korruption in der Stadt war. Deshalb meinte er das Bauerntum staerken und alles staedtische zu zerstoeren muessen. Die Menschen in den Stadten verloren also all ihre Menschenrechte, wurden auf die Reisfelder deportiert, gefolter und ermordet.
Die Spuren dieser grausamen Zeit kann man heute noch auf den Killing Fields, wo man Massengraeber fand und im S-21, ein Gefaengnis, sehen und spueren. Mich hat das ganze wirklich sehr mitgenommen. Ich war sehr geschockt und bin es immer noch!
Nach diesen 2 schweren Tagen kam dann wieder ein Stop meiner Reise, auf den ich mir schon sehr gefreut habe. Siam Reap und die damit verbundenen Tempel von Angkor.
Auf einem Gebiet von 20 mal 20 Km befinden sich hier ueber 50 zum Teil sehr gut erhaltene Tempelanlagen aus einer Zeit um 1000.
Trotz aller Warnungen hab ich meinen Arsch auf ein Fahrrad geschwungen und hab mich bei saengender Hitze mich auf den Weg in die etwa 7 - 15 km entfernten Tempel gemacht. Schweissgebadet hab ich mir dann die naechsten 3 Tage so ziehmlich alle Tempel angeschaut. Aber was ich gesehen hab entschaedigte fuer alle anstrengungen und die abendliche Schmerzen in der Steissbeingegend. :-)
Der wohl schoenste und bruehmteste Tempel war Angkor Wat. So was hatte ich noch nicht gesehen. Einfach nur beeindruckend. Am besten ihr schaut euch einfach meine Bilder an, dann wisst ihr was ich meine!
Ok, nach 4 Tagen Siam Reap und insgesamt 7 in Kambodscha ging es wieder zurueck nach Bangkok. Ins gute alte Bangkok. Doch die Busfahrt dorthin war ein Horror. Denn die Strasse, wenn man sie als das ueberhaupt bezeichnen kann, war von Siam Reap bis an die Grenz zum groessten Teil nichts weiteres als planierte Erde. Wahnsinn. Und der Bus war auch der Horror. Vollgestopft bis oben hin und seine beste Zeit auch schon seit mehr als 15 Jahren ueberschritten. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Allein 2.5 Stunden hat es namlich gedauert um ueber die Grenze zu kommen. Da lob ich mir doch die offenen Grenzen in Europa! :-)
Um ca. 9 abends bin ich dann endlich in Bangkok angekommen. Fix und fertig nach 12 h auf Achse.
So, und hier bin ich nun. Aber auch nur noch bis morgen. Denn dann geht es in den Sueden. Insel-Hopping! Ach ich freu drauf. Hoff ich kann euch dann ganz viele Bilder von Traumstraenden zeigen!

Dienstag, 17. Februar 2009

Akku aufladen ...

... auf Kho Chang!
Ja, das war echt mal noetig. Und ich haette kein besseren Ort als Kho Chang (= Elefanten-Insel) dafuer finden koennen.

Das heisst aber auch, dass ich mal wieder meinen eigentlich Plan aendere und Kambodscha auf mich warten muss. Laeuft mir ja nicht weg. Hoffe ich zumindest. :-)
Und ausserdem liegt Kho Chang eh irgendwie auf meinem Weg. Warum also nicht!?
Die Elefanten-Insel liegt ca. 300 km oestlich von Bangkok im Golf von Thailand und ist nach Pukhet die zweit groesste Insel Thailands. So viel zur geographischen Lage.

Ich bin also von Korat mit dem Bus in 5 h nach Trat gefahren und von dort aus mit der Faehre weiter. Alles kein Problem, wenn man davon absieht, dass mich der Bus unterwegs fast vergessen haette und mitsamt meinem Rucksack weiter gefahren waere, wenn ich ihm nicht hinterhergerannt waere. Nochmal Glueck gehabt. :-)

Ich bin also gegen 18 Uhr auf Kho Chang angekommen. Hatte aber noch kein Guesthouse fuer die Nacht. Ich tat mich dann mit zwei netten Belgierinnen zusammen, die das selbe Problem hatten. Wir haben dann bei einem Guesthouse angerufen und die gute Nachricht erhalten, dass noch Huetten fuer uns frei waeren und wir in 1 h abgeholt werden. 2 h spaeter, der Mond war schon aufgegangen kam endlich unser "Taxi''. Ein ein bereits mit 12 Leuten eigentlich vollbesetzter Pick-up. Aber fuer die Maedels und mich war doch noch irgendwie Platz. Heckklappe runter, wir drauf und die Fuesse rausgebaumelt. Hoert sich cool an, oder? Wars auch. Aber mindestens auch genauso gefaehrlich. Hatte an manchen Stellen unserer halbstuendigen Fahrt echt richtig angst. Denn die Strasse war nich wirklich in einem guten Zustand und der Fahrer nahm auch nicht wirklich Ruecksicht auf uns. Aber, Gott sei dank, es ist nichts passiert. Puh!
Die "Schreckensfahrt" hatte sich aber absolut gelohnt, denn die Treehouse Lodge am Long Bech, ganz im Sueden der Insel und weit weg von dem Mainstream-Strand, war genau das was ich wollte und gesucht habe. Ein Traum! Auch der Strand, einsam, abgelegen, weiss und mit Palemen gesaeumt, war einzigartig. Ich fuelte mich wie Leo im Film "The Beach", als er diesen gefunden hatte. Ein wahnsinns schoenes Gefuehl!

Hier wollte ich bleiben und hab es dann auch 6 Naechte (ca. 4 Euro pro Nacht) getan. Ich hatte ein einfache, aber schoene kleine Bambushuette. Mit nichts ausser einem Bett und Moskitonetz ausgestattet. Mehr brauchte ich aber auch nicht. Wirklich nicht!
Ich verbrachte die meiste Zeit mit lesen, braun werden und mit anderen reden. Teils in natuerlich in englisch, aber auch viel in deutsch. Denn es ich hab sehr nette Berliner kennengelernt, die mir auch noch einige gute Tipps fuer Australien gegeben haben.
Mir war also nie wirklich langweilig und eine Woche ohne Internet und Informationen aus der Aussenwelt kann durchaus auch etwas befreiendes haben. :-)
Es war also gnau das was ich gebraucht hab um meinen Akku wieder aufzuladen. Und der ist jetzt wieder voll. Randvoll!
Kambodscha kann also kommen!

Sonntag, 8. Februar 2009

Jeder Tag ist Wochenende :-)

Ja, so fuehlt sich das alles an fuer mich. Jeder Tag ist Wochenende und es
gibt so viel schoenes und interessantes zu tun und sehen. So wie in den letzten Tagen.

Nach meinem kurzen Aufenthalt in Bangkok war ich nun fuer 2 Tage in Ayutthaya. Die alte Hauptstadt des siamnesischen Reichs. Und auch heute noch einen richtig schoene Stadt. Im Vergleich zu Bangkok eine Oase. Denn hier ist alles viel ruhiger, das Klima besser, alles uebersichtlicher und und und ...

So hab ich mir gleich mal ein Fahrrad geschnapt und hab mich auf den Weg gemacht die Stadt und ihre alte Tempel zu besichtigen. War alles kein Problem, nicht mal der Linksnerkehr. Ich
hab zwar am Anfang echt aufpassen muessen, aber mit der Zeit hatte ich den Bogen raus. :-)
Auch mein Guesthouse war wirklich sehr schoen und empfehlenswert. Hab dort einige nette und interessante Leute kennengelernt, die aber alle nicht in meine Richtung weiterreiste. Schade, aber nicht schlimm.
Am Freitag morgen hab ich dann Ayutthaya verlassen und bin mit dem Zug, weiter nach Pak Chong gefahren. Der Zug hat mich fuer eine Strecke wie Ulm - Stuttgart lediglich 55 Baht (ca. 1.10 Euro) gekostet. Da kann sich die DB echt mal eine Scheibe abschneiden. Bin zwar auch nur in der 3. Klasse gereist, aber he, ich bin angekommen. :-)
In Pak Chong selbst ist eigentlich nicht wirklich was los, aber die Stadt befindet sich ganz in der Naehe eines wirklich schoenen Nationalparks. Khao Yai.

Noch am Tag meiner Anreise hab ich mich einer Tour angeschlossen, die zu einer Fledermaushoehle gefahren ist. Erst mal nix besonderes und ausserdem hab ich gemerkt, das Hoehlen mal so gar nicht mein Ding sind. Kann denen einfach nix abgewinnen. Aber egal, denn was der Wahnsinn war, spielte sich dann kurz vor 18 Uhr ab. Denn da flogen dann zigtausende, wenn nicht millionen von Fledermauese aus ihrer Hoehle heraus. Wie ein Fluss. Und das bis zu einer Stunde lang. Das war sehr beeindruckend!

Am naechsten Morgen sind wir dann in den Nationalpark hineingefahren und haben erstmal nach Voegeln und Gibbon-Affen ausschau gehalten und auch einige gefunden. Danach sind wir dann mit unserem Guide ca. 3 Stunden durch den Dschungel gestiefelt auf der Suche nach noch mehr Tieren. Leider haben wir nicht wirklich viele zu Gesichtbekommen, was aber nicht schlimm war. Denn allein schon die Natur und der Urwald an sich waren sehr beeindruckend. Kann man absolut nicht vergleichen mit unseren Waeldern daheim. Schon gar nicht mit dem Oberholz. :-)



Mittags sind wir dann an einen Wasserfall gefahren, einen sehr bekannten sogar. Der aus dem Film -The Beach-, von dem der Leo heruntergesprugen ist, was aber eigentlich verboten ist. Der darf halt alles. Aber es waere auch nicht zu empehlen gewesen, da er wie jetzt in der Nicht-Regenzeit relativ wenig Wasser fuehrt. Fuer eine erfrischende Dusche hat es aber dennoch gereicht. Ich liebe Wasserfaelle!

Als die Tour eigentlich schon fast vorbei war und wir uns quasi schon wieder auf dem Heimweg befanden hiess es auf einmal, dass iergendwo ein Elefant gesichtet wurde. Wir also mit unserem umgebauten Pickup so schnell wie es ging dort hin. Und tatsaechlich, ein Elefant. Schon wahnsinn, es ist naemlich nochmal was ganz anderes einen im Zoo zu sehen und dann in der freien Wildbahn. Es war also ein wirklich schoener Tag!

Und seit heute, Sonntag, bin ich nun in Korat. Nochmal ein Stueckchen weiter in den Osten. Aber hier bleib ich nur fer eine Nacht. Wos dann morgen hingeht weiss ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Mal schaun. Hab Zeit und ausserdem ist ja Wochenende! Fuer mich! :-)

Dienstag, 3. Februar 2009

Back to Bangkok ...

... aber nur fuer 2 Tage.
Das letzte Wochenende war richtig, richtig schoen!
Ich war fuer drei Tage in Kanachanaburi. Das liegt ungefaehr 2 Autostunden westlich von Bangkok und ist eine ruhige kleine Stadt, aber mit vielen Sehenswuerdigkeiten drum herum.


Wie zum Beispiel der Tiger Tempel. Dort leben Moenchen mit Tigern zusammen. Angeblich war es frueher eine Zufluchtstaette fuer die Tiger, aber heute denke ich, dass es nur noch fuer Touris gemacht wird. Es ist schon interessant, aber auch etwas komisch. Aber was tut man nicht alles fuer ein Bild mit einem Tiger! :-)

Ausserdem gibt es in der Naehe einen Nationalpark, Erawan NP, mit einem wunderschoenen Wasserfall. Hab ich einen gesagt, nein, sieben hintereinander. Echt wahnsinnig schoen. Doch leider war sehr viel los, da der NP auch fuer die Thais ein beliebtes Wochenendausflugsziel ist. Selber Schuld also. Aber egel, ich hab mir trotzdem sowas wie einen Traum erfuellen koennen und bin in einem der Becken geschwommen. Traumhaft!


Am morgen davor war ich uebrigens erst mit einem Elefanten reiten und anschliessend baden. Das Reiten war eigentlich nicht wirklich richtig interessant. Im Gegenteil, ich war sogar etwas gelangweilt. Dafuer war dann das anschliessende baden umso lustiger. Aber ich muss schon zugeben, ich hatte echt ein wenig angst davor. Denn ich hab echt Respekt vor diesen riesigen Dickhaeutern. Man weiss ja nie, wann die mal durchdrehen. Es verlief aber alles gut und es hat wie gesagt, sogar richtig Spass gemacht!
Und ich hoffe, ich kann mit den Bildern davon jemanden gluecklich machen. Gell, Onkele! :-)
Apropo Bilder, seit heute sind in der Diashow ein paar ausgewaehlte Bilder von meiner Reise zu sehen.

So, seit gestern bin jetzt wieder in Bangkok und hab heut den Tag genutzt um mich mal mit dem Fluss-Bus und der Skytrain in die Innenstadt durchzukaempfen. Und es war einfacher als ich gedacht hatte. Bin auf jeden Fall dort angekommen, wo ich auch hin wollte. Zu den grossen Shopping-Centren. :-)

Morgen frueh gehts dann weiter in die alte Hauptstadt des siamnesischen Koenigsreichs, Ayuttahya. Mal schaun was mich dort alles erwartet.

Bis bald ...